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Kaiserin Elisabeth


Kaiserin Elisabeth von Österreich - genannt Sisi - im Original gemalt 1865 von Franz Xaver Winterhalter (1805 - 1873), einem der gefragtesten Porträtmaler des europäischen Hochadels seiner Zeit. Im Haar trug sie Diamantsterne.

Elisabeth heiratete im Alter von 16 Jahren Kaiser Franz Josef von Österreich, der eigentlich ihre ältere Schwester ehelichen sollte, sich aber in Elisabeth verliebte. Im Alter von 17 Jahren bekam sie ihr erstes Kind, eine Tochter, die im Alter von 2 Jahren starb. Mit 18 wurde sie wieder Mutter einer Tochter, danach kam Kronprinz Rudolf zur Welt. Beide Kinder musste sie in die Hände ihrer Schwiegermutter geben, die deren Erziehung übernahm. Mit 31 Jahren gebar sie eine weitere Tochter, die sie nicht aus der Hand gab und mit der sie eine innige Beziehung verband. 1889 nahm sich Kronprinz Rudolf das Leben. Von diesem Tag an trug Elisabeth zeitlebens schwarz.

Am Hofe bei Wien fühlte sie sich nie so recht wohl und nutzte jede Gelegenheit zur Flucht. Die Diagnose "Schwindsucht" führte sie für einige Zeit auf die Insel Madeira, spätere Reisen nach Korfu, Kleinasien und Nordafrika. Sie war sehr sprachbegabt, neben französisch sprach sie griechisch und ungarisch. Sportliche Aktivitäten wie Reiten, Turnen und Wandern übte sie so exzessiv, dass ihre schlanke Figur schon in den Bereich der Magersucht abdriftete.

Politisch aktiv war sie kaum, nur der Ausgleich mit Ungarn lag ihr sehr am Herzen. Im Jahr 1898 reiste sie nach Genf, wo sie bei einem Spaziergang in der Nähe des Hotels Beau Rivage von Luigi Lucheni mit einer Feile erstochen wurde. Dieser wollte eigentlich den Prinzen Henri Philippe d'Orleans ermorden, der aber seine Reisepläne kurzfristig geändert hatte, so dass Lucheni statt dessen Elisabeth tötete.
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